Bioimpedanzanalyse (BIA)

Mithilfe der BIA (Evidenzgrad A) ist die Bestimmung der Körperzusammensetzung, des Körperwassers, der fettfreien Masse, der Fettmasse, der „Body Cell Mass“ und der extrazellulären Masse möglich.
Krankheiten, Fehl- und Mangelernährung mit Abbau der Körperzellmasse, wie auch Veränderungen der Körperflüssigkeiten können so sichtbar gemacht werden.
Die „Waist to hip ratio“ als Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang gibt uns zusätzlich Auskunft über das schädliche Bauchfett. Ebenso die Messung des Verhältnisses von Taillenumfang zu Körpergröße.
Diese genauen Messungen sind erforderlich, um nicht das Körpergewicht als dominante Funktion zu speichern, bei dem Gewichtsabnahme immer als Abnahme der Fettmasse, Gewichtserhöhung immer als Zunahme an Fett interpretiert wird.

Handgreifkraft

Die Handgreifkraft und deren Erhalt im Alter können als Indikator für die Gesundheit und kör­perliche Leistungsfähigkeit dienen. Das zeigt die NAKO-Gesundheitsstudie nach der Auswertung der Daten von rund 200.000 Teilnehmern. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Age and Ageing publiziert (2023, DOI: 10.1093/ageing/afac324).
Bei der Analyse mit 200.389 Teilnehmern der NAKO-Studie im Alter von 19 bis 75 Jahren stellte das Forschungsteam fest, dass die Handgreifkraft im Alter von 20 bis rund 40 Jahren anstieg und anschließend konstant abnahm.
Dabei war die Abnahme der Handgreifkraft mit dem Alter bei den Frauen weniger markant ausgeprägt als bei den Männern. Im Alter von 38 Jahren hatten die Männer mit durchschnittlich rund 52 Kilogramm ihre höchste und Frauen im Alter von 39 Jahren mit durchschnittlich 33 Kilogramm ihre höchste Handgreifkraft.
In weiteren Analysen identifizierte das Forschungsteam anhand der NAKO-Daten einen Grenzwert zur Definition einer niedrigen Handgreifkraft als Hinweis auf eine Sarkopenie. Für Männer lag dieser Grenzwert bei 29 Kilogramm und für Frauen bei 18 Kilogramm. Bei Personen mit einer Handgreifkraft unterhalb dieser Grenz­werte besteht laut dem Forschungsteam ein Verdacht auf Sarkopenie – und damit auch auf ein erhöhtes Sterberisiko.

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